
DGAM-Zertifizierung für Gesundheitspraktiker*innen
Die DGAM-Zertifizierung für Gesundheitspraktiker*innen bestätigt Ihre Qualifikation, Menschen professionell im freien Gesundheitsbereich zu begleiten – mit klaren Qualitätsstandards, Berufsordnung und einem starken Netzwerk in Berlin/Brandenburg.
Was bedeutet die DGAM-Zertifizierung und zeichnet sie aus?
Die DGAM-Zertifizierung schafft einen klaren fachlichen Rahmen für die Arbeit im freien, nichtmedizinischen Gesundheitsbereich. Sie definiert verbindliche Qualitätsstandards, sichert die Einhaltung der Berufsordnung und unterstützt Gesundheitspraktiker*innen dabei, ihre Praxis transparent, verantwortungsvoll und fachlich gut begründet zu führen.
Anerkannter beruflicher Titel: Gesundheitspraktiker*in (DGAM/BfG)
(Zertifikatsgrundlage: Berufsordnung )
Klare Qualitätsstandards und Leitlinien
Die Arbeit orientiert sich an den verbindlichen Richtlinien des Berufsverbandes für Gesundheitspraktiker*innen (BfG/DGAM).
Transparente berufliche Einordnung
Gesundheitspraktiker*innen arbeiten im nichtmedizinischen Gesundheitsbereich – mit Fokus auf Lernen, Wahrnehmen, Stärken und Erleben, nicht auf Heilkunde.
Fachliche Einbettung in einen bundesweiten Verband
Die DGAM ist ein Dachverband für humanistische Heilkunst und Gesundheitskultur; der BfG ist die fachliche Organisation für Gesundheitspraktiker*innen.
(Struktur und Zweck des Vereins )
Verlässlichkeit für Klient*innen
Einhaltung von Ethik, Transparenz in Angeboten, klare Grenzen, keine Heilversprechen.
Warum diese Zertifizierung sinnvoll ist
Die DGAM-Zertifizierung …
- stärkt die eigene professionelle Positionierung
- schafft Vertrauen und Orientierung für Klient*innen
- zeigt, dass die Praxis ethisch, sicher und klar abgegrenzt geführt wird
- bietet Zugang zu regionalen und bundesweiten Netzwerken
- bildet die Grundlage für langfristige berufliche Weiterentwicklung innerhalb der Gesundheitskultur

Für wen eignet sich die DGAM-Zertifizierung?

Für Menschen, die gerne begleiten statt behandeln
Menschen, die Freude daran haben, andere in ihrer Gesundheitskompetenz, ihrem Wohlbefinden und ihrer Selbstwahrnehmung zu unterstützen.
Fokus auf Entspannung, Vitalität, persönliche Entwicklung, Selbsterfahrung – nicht auf Krankheitsorientierung.

Für alle, die im freien, nichtmedizinischen Gesundheitsbereich arbeiten möchten
Also Personen, die ohne Heilerlaubnis professionell tätig sein wollen – mit klarer Rolle, klarer Berufsordnung und sicherem rechtlichem Rahmen.

Für Menschen mit Freude an Sinneserleben, Kommunikation & pädagogischem Begleiten
Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die gerne:
- anleiten
- wahrnehmen
- mit Sprache und Sinneserfahrungen arbeiten
- Lernprozesse begleiten

Für alle, die ihre vorhandenen Methoden professionell einbetten wollen
Geeignet für:
- Aromapraktiker*innen
- Entspannungstrainer*innen
- Reiki-Praktizierende
- Shiatsu / Yurashi / Kräuter / Ernährung
- Kursleitende, Coaches, Berater*innen

Voraussetzungen für die Zertifizierung
Was du mitbringen solltest:
- Mindestalter ca. 25 Jahre
(Berufserfahrung oder Lebenspraxis zählt ebenfalls) - Ausbildung in mindestens einer geeigneten Methode
z. B. Entspannung, Persönlichkeit, Aromakunde, Bewegung, Reiki (Grundlagen laut Berufsordnung: Hauptmethode + Theorie) - gesundheitspraktische Zusatzqualifikationen
Kommunikation, klientenorientierte Gesprächsführung, pädagogische Grundlagen. - Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung
Jährliche Supervision / Fortbildung gehören zum Berufsstandard. (Qualifikationssicherungssystem) - Anerkennung der Berufsordnung des BfG/DGAM
Ethische und methodische Leitlinien sind verbindlich.
Ablauf der Zertifizierung
1. Ausbildung
Sie absolvieren eine geeignete Grundausbildung in einer gesundheitspraktischen Methode bei einer anerkannten Lehrperson oder einem Partnerinstitut.
2. Praxiserfahrung & Reflexion
Sie sammeln erste Anwendungserfahrungen und reflektieren Ihre Rolle und Arbeitsweise.
3. Anerkennungsgespräch / Fachliches Kolloquium
Ein kurz gefasstes Gespräch mit einer DGAM/BfG-Fachperson zur Klärung von Haltung, Grenzen, Methodenverständnis & Berufsethik.
4. Zertifikat & Titelführung
Sie erhalten den Titel Gesundheitspraktiker*in (DGAM/BfG) und können ihn in Profilen, Angeboten und Webauftritt verwenden.
5. Kontinuierliche Qualitätsentwicklung
Jährliche Supervision, Weiterbildungen und – je nach Methode – regelmäßige Aktualisierungen sichern die Qualität.

